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Besonders in den Zeiten vom Homeoffice, in denen viele von uns mit einem ergonomisch nicht idealem Arbeitsplatz klarkommen müssen, sind Nackenschmerzen jeden bekannt. Wir kennen alle dieses unangenehme Gefühl im Rücken und am Hals, aber was kann man dagegen tun? Nicht verzagen – Corinna fragen! Ich zeige dir heute drei einfache, aber effektive Übungen, mit denen du den Nackenschmerzen den Kampf ansagst. 

Woher kommen Rückenschmerzen?

Was tun gegen Nackenschmerzen?

Kennst du auch diese Situation? Du hast das Gefühl, du kannst deinen Kopf gar nicht bewegen, dein Nacken ist richtig steif und konzentrieren kannst du dich auch nicht mehr? Vielleicht bekommst du sogar Kopfschmerzen. Wie du dagegen angehen kannst und welche drei Übungen für einen gesunden Nacken dir weiterhelfen können, erfährst du in diesem Blogpost. Auf geht’s!

1. Schulterkreisen

Eine meiner wertvollsten und liebsten Übungen für einen beweglichen Nacken ist nichts anderes als Schulterkreisen. Dafür ziehst du deine Schultern weit nach oben, ziehst sie nach hinten und lässt sie hinten wieder heruntersinken. Wie oft solltest du das machen? Für ein sogenanntes Stoffwechseltraining brauchen wir etwa 15 bis 20 Wiederholungen. Das heißt, die Nackenmuskulatur wird ordentlich durchblutet, ohne sie großartig zu belasten. Mehr Durchblutung im Nacken entspannt unsere Nackenmuskulatur und sorgt gleichzeitig für mehr Beweglichkeit.

2. Aufrechte Haltung

In dem Moment, wo du dein Brustbein immer schön nach oben hebst, muss deine Nackenmuskulatur den Kopf wesentlich weniger halten und dadurch natürlich auch weniger anspannen und kann dadurch besser entspannen. Das heißt, wenn deine Haltung insgesamt aufrechter ist, hast du eine gute Möglichkeit, deinen Nacken zu schonen und deine Nackenmuskulatur entspannt zu halten.

3. Nacken dehnen

Es gibt drei wichtige Bewegungen, mit denen du deinen Nacken dehnen kannst. Wichtig: Du brauchst dafür nicht deine Hand. Also bitte nicht ziehen oder zerren, das Gewicht deines Kopfes reicht vollkommen, um eine Dehnung deines Kopfes zu erzielen. Zunächst legst du dein Ohr in Richtung deiner Schulter und nimmst den Kopf zur Seite. Du spürst nun auf der Gegenseite eine angenehme Dehnung. Achte darauf, dass auch dein Brustbein leicht gehoben ist, um eine gerade Haltung zu bewahren. Komme mit dem Kopf zur Mitte zurück und wiederhole die Übung auf der anderen Seite. Vielleicht merkst du auch, dass deine Seiten etwas unterschiedlich sind, oft geht es zu einer Seite besser als zur anderen Seite. Du kommst wieder mit dem Kopf zur Mitte und drehst deinen Kopf so weit, wie es angenehm ist zur Seite. Bleibe dabei schön aufrecht stehen. Komme wieder zur Mitte zurück und wiederhole die Übung auf der anderen Seite. Komme erneut zur Mitte zurück und lasse deinen Kopf auf das Brustbein sinken, es bleibt dabei aber gehoben, das heißt, du knickst nur deinen Nacken etwas ab. Atme tief durch und komme wieder nach oben. Merken kannst du dir die Übungen mit der Eselsbrücke Ja – Nein – Vielleicht, denn genau diese Bewegungen führst du ja durch.

Mit einfachen Übungen zu mehr Rückengesundheit

Also, fassen wir noch einmal zusammen. Tipp Nummer 1: Schulterkreisen als einfachste Variante, um deine Nackenmuskulatur zu lockern und zu durchbluten. Tipp Nummer 2: Achte auf eine gute, aufrechte Haltung, damit deine Nackenmuskulatur gar nicht wieder verspannt. Und Tipp Nummer 3: Ja – Nein – Vielleicht – Dehne deinen Nacken in alle Richtungen.

Lust auf noch mehr Übungen?

Wenn du jetzt gemerkt hast, dass es dir guttut, zwischendurch ein paar Übungen zu machen, dann tun dir sicherlich auch meine aktiven Pausen gut. Am besten du beginnst mit dem Video „AKTIVEpause 1 – AKTIVIERUNG großer Muskel“ – probiere es zwischendurch einfach mal aus. Wie du allgemein mehr Bewegung in deinen Alltag holen kannst, zeige ich dir im Video „5 Wege, um aktiver im Alltag zu sein“. Oder wie wäre es mit „3 Übungen, mit denen du dein Gehirn trainieren kannst“? Hier lernst du wertvolle Übungen, mit denen du mehr Konzentration schaffen kannst. Hol dir deine Energie zurück!